Über die Bipolarität von enivaM

In der der LVZ vom 06.10.2020 konnte man wieder lesen, wie sehr sich enviaM in unserer Region für Umwelt- und v.a. Klimaschutz einsetzt. Grund für den Artikel war eine Spende von 12 Bäumen und Sträuchern an die Gemeinde Großpösna.

Quelle: Ende Gelände 2019

„Wir engagieren uns in unserem Versorgungsgebiet für den Umwelt- und Klimaschutz. Für die Pflanzaktion in Großpösna stiften wir 2500 Euro“, teilte das Unternehmen mit. Darüber werden in der Region Saatmischungen für Bienenweiden, 20 Insektenhotels und 50 Bewässerungssäcke zur Verfügung gestellt. „Bäume und Sträucher schaffen in den Städten und Gemeinden kleine Oasen und tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei“, sagt Susanne Weiß, Projektverantwortliche bei enviaM.

Davon, dass enviaM mit dem Kraftwerk Lippendorf im Jahre 2018 bei dem Grandprix der größten CO2-Emittenten in Europa Platz 7 belegt hat, steht in dem Artikel leider nichts. Mit 11,7 Millionen Tonnen wurde sogar noch mehr CO2 als im Vorjahr ausgestoßen. 7 der Top 10 waren deutsche Braunkohlekraftwerke.

Ob die 12 Bäume dies wieder gut machen werden? Ein gelungenes Beispiel von Greenwashing, welches unreflektiert in einem Zeitungsartikel unserer Regionalpresse gedruckt wird.

Der wahre Beitrag von enviaM zu Umwelt- und Klimaschutz in der Region:
Weißer Rauch aus Lippendorf über dem Störmthaler See
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