Nachhaltigkeit und Tourismus vereinbar – Exkursion zum Hofgut-Hopfenburg

Unterkünfte Hofgut-Hopfenburg (Beispiele)

Im Oktober zog es uns UferLeben-Querdenker für eine kleine „Tourismusexkursion“ auf die Schwäbische Alb. Im Bericht zum „Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/17“ war uns ein außergewöhnliches Erholungsareal ins Auge gefallen, welches mit seiner Ausgestaltung und den Wagenunterkünften sehr dem ähnelte, was uns selbst zur alternativen Gestaltung einer Fläche am Störmi schon lange durch den Kopf schwirrt. Wir hatten zwei Abende die Möglichkeit, intensiv mit dem Betreiber des Areals zu sprechen. Toll, eine solche uneigennützige Bereitschaft zum Erfahrungsaustausch zu erleben. Gern machen wir im Gegenzug natürlich Werbung, den eigenen Urlaub auf dem Hofgut-Hopfenburg (www.hofgut-hopfenburg.de) zu verbringen und die Naturvielfalt der Schwäbischen Alb zu erkunden. Die Fläche des Hofgutes Hopfenburg verfügt über 10 ha. Ca. 1 ha ist mit Wirtschaftsgebäuden (u.a. Nutzung einer alten Hofstelle und geringe und authentische Ergänzung/Umnutzung von Nebengebäuden) bebaut. Sage und schreibe 50 % der Fläche wird als Streuobstwiese genutzt und wurde aufgeforstet. Das Areal wird vervollständigt durch angelegte und inzwischen dem Naturlauf überlassenen Biotopen. Die Äpfel werden geerntet, zu Saft verarbeitet und letztlich auch im kleinen Laden und zum Frühstück angeboten. Auf dem Hof gibt es Tiere, u.a. eine alte Schafrasse.
Uns ist das Herz aufgegangen, zu erleben, dass ein solches Freizeitgelände auch ohne Asphaltierung und ohne das Auto direkt an der Unterkunft zu parken, attraktiv für Urlauber ist. Beruhigend zu sehen, dass Menschen eine solche Art von Urlaubsunterkunft schön finden, hören wir doch oft, dass es heutzutage unbedingt eines Stellplatzes neben der Unterkunft bedarf.
Übernachtungen sind u.a. in Zirkus- und Schäferwägen, Jurten, Zelten möglich. Und wer einmal in einem solchen gemütlichen Wagen Zeit verbracht hat, möchte die Welt des Minimalismus bei gleichzeitiger Gemütlichkeit nicht mehr missen. Eine ausgebaute Scheune wie auch kleinere Räume können für Seminare oder für Feste/Hochzeiten gebucht werden. Ein Integrationsprojekt gibt 8 behinderten Menschen die Möglichkeit, sich in den Arbeitsalltag gut zu integrieren.
Schön war’s. Wir setzen uns weiter für eine nachhaltige und naturbelassene Ausgestaltung der weiteren touristischen Entwicklungen am Störmthaler See ein.